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Die Geschichte des Laserdrucks

Begriffe wie Kopierer, Laserdrucker oder Toner sowie deren Handhabung sind heute eine Selbstverständlichkeit im Arbeits- und Schulalltag. Bis es jedoch so weit kommen konnte, war es ein langer Weg. Chester F. Carlson, einem amerikanischen Physiker und Patentanwalt, haben wir die Erfindung des modernen Fotokopierers nach dem Prinzip der Elektrofotografie zu verdanken. Damit legte er den Grundstein des heutigen Laserdrucks.

Xerox Images Library. Xerox Corporation. Retrieved June 19, 2012. Courtesy of Xerox Corporation.

Carlson, geboren 1906 in Seattle, arbeitete in der Patentabteilung der P. R. Mallory Company, wo er eine Vielzahl von Texten und Zeichnungen vervielfältigen musste. Dies erfolgte manuell, per Schreibmaschine, mit Hilfe von Kohlepapier oder durch ein aufwendiges fotografisches Kopierverfahren. Während seiner Studien der juristischen Literatur musste Carlson, der sich keine eigenen Bücher leisten konnte, ebenfalls lange Textpassagen von Hand kopieren. Dem jungen Mann wurde bewusst: Ein einfaches Kopiergerät würde vieles erleichtern. In seiner freien Zeit begab sich Carlson auf die Suche nach Anregungen für ein automatisches Kopiersystem.

Es verging mehr als ein Jahr, bis Carlson die Inspiration fand, nach der er gesucht hatte. Elektrochemische Reaktionen ließen sich zur Erzeugung von Kopien nutzen. Die Elektrizität, die dafür nötig war, konnte man durch Lichteinwirkung auf sogenannte Fotoleiter erzeugen. Carlson entschied sich für Schwefel als Fotoleiter, weswegen er bald ein eigenes Labor einrichten muste. Denn während seiner häuslichen Experimente entstand ein aufdringlicher Geruch nach faulen Eiern, sodass sich Carlsons Nachbarn über die Belästigung beschwerten.

Im September 1938 meldete Carlson den Fotokopierer zum Patent an (U.S. Patent Nr. 2,221,776), konnte jedoch noch kein funktionsfähiges Modell vorweisen. Unterstützung erhielt er durch den Physiker und Elektroingenieur Otto Kornei, der aus Wien vor den Nationalsozialisten geflohen war und in den USA Arbeit suchte.

Xerox Images Library. Xerox Corporation. Retrieved June 19, 2012. Courtesy of Xerox Corporation.

Am 22. Oktober 1938 gelang der Durchbruch. Was heute Halbleitertrommel und Toner vollbringen, sah damals folgendermaßen aus: Als Kopiervorlage diente eine Glasscheibe mit der Aufschrift 10.-22.-38 ASTORIA – Datum und Ort des Versuchs. In einem abgedunkelten Raum bearbeitete Carlsons Assistent Kornei die Schwefelschicht auf einer Metallplatte mit einem Baumwolltuch, sodass sich durch die Reibung die Oberfläche elektrostatisch auflud. Dann legte er die Glasscheibe auf die Platte und belichtete sie einige Sekunden mit einer starken Fotolampe – ein unsichtbares elektrostatisches Abbild der Schrift wurde erzeugt. Nun wurde die Platte mit feinen Bärlappsporen (sozusagen dem Prototyp des Toners) bestäubt, was die Schrift sichtbar machte. Zum Schluss drückte er Wachspapier auf die Platte und zog es wieder ab – die Sporen blieben am Papier haften und somit hielten Carlson und Kornei die erste Kopie in Händen.

Die Vermarktung der Idee erwies sich jedoch als schwierig. Carlson bot das Verfahren, das er damals Elektrophotographie nannte, rund 20 Firmen an, unter anderem IBM und General Electric, die aber kein Interesse zeigten. Dennoch meldete er im Jahr 1940 das zweite Patent an. Und vier Jahre später konnte er seine Idee schließlich verkaufen – an das Batelle Memorial Institute in Columbus. Der Preis betrug 3.000 Dollar. Carlson hätte es wohl nie für möglich gehalten, dass er, als er im Jahr 1968 starb, ein Vermögen von rund 150 Millionen Doller hinterlassen würde.

1947 schließlich war die Firma Haloid aus Rochester bereit, Kopierer in Serie herzustellen. Drei Jahre später brachte sie den ersten Trockenkopierer auf den Markt. Bei diesem Modell A musste man jedoch noch 39 Arbeitsschritte ausführen, um eine Kopie zu erhalten.

Dennoch – die Geschäfte kamen ins Rollen, und aus marketingstrategischen Gründen wurde der Name des Verfahrens geändert. Xerographie lautete nun die Bezeichnung, aus dem griechischen ξερος ΥραΦειν, was trocken schreiben bedeutet. 1958 änderte sich auch der Firmenname in Haloid Xerox Inc.

Ein Jahr später brachte das Unternehmen den ersten vollautomatischen Kopierer mit dem Namen Xerox 914 auf den Markt, der bereits sechs Kopien pro Minute erzeugen konnte, und meldete zugleich das erste Farbpatent an. Der Erfolg war so groß, dass sich die Firma schließlich 1961 in Xerox Corporation umbenannte. Teil des Erfolges war sicher auch das Miet-Modell von Xerox – denn kaufen konnte man den Kopierer damals nicht.

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